Favorit Ghibaudo braucht drei Sätze

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Bruchköbel – Als letzter gesetzter Spieler erreichte der Franzose Antoine Ghibaudo das Halbfinale im HEAD-Cup des TC Bruchköbel. In der Runde der letzten Acht hatte der topgesetzte Ghibaudo gegen den mit einer Wildcard ins Feld gekommenen Yannik Kelm (1.FC Nürnberg) viel Mühe, ehe sein knapper 6:3, 3:6, 6:4-Dreisatzsieg feststand. Neben Ghibaudo stehen mit dem Schweizer Mika Brunhold, Isac Stroemberg aus Schweden und dem Bulgaren Yanaki Milev drei ungesetzte Akteure in der Vorschlussrunde. Während Brunold und Stroemberg ihre Begegnungen am gestrigen Donnerstag in jeweils zwei Sätzen gewannen benötigte Milev drei Sätze. Im Duell zweier Qualifikanten setzte sich der Bulgare gegen Alen Mujakic von der Coburger Turnerschaft mit 7:6, 1:6, 6:3 knapp durch. Brunold gewann gegen Samer Al Tori aus Israel sicher mit 6:0, 6:4, Stroemberg setzte sich gegen den Kanadier Maxime St. Hilaire etwas knapper mit 6:3, 7:6 durch.

Bei den Juniorinnen schafften Tea Lukic vom TC BASF Ludwigshafen und Ella Seidl, die für den Club an der Alster (Hamburg) spielt, den Sprung unter die letzten Vier. Lukic, als Nummer 251 der Jugendweltrangliste an Position sieben gesetzt, bezwang die knapp 70 Positionen besser auf der Weltrangliste eingestufte Argentinierin Luciana Moyano nach einer sehr starken Vorstellung mit 6:3, 6:2 und trifft heute im Halbfinale auf Karolina Kozakova (Setzliste 8/JWRL 253) aus der Schweiz, die ebenso deutlich in zwei Sätzen gegen die Russin Anna Semenova gewonnen hat. Im zweiten Halbfinale tritt die US-Amerikanerin Sonya Macavei gegen Ella Seidl an. Seidel gewann deutlich mit 6:0, 6:3 gegen die Belgierin Amelia Waligora. Deutlich Mehrarbeit hatte Macavei gegen die Italienerin Anna Paradisi. Paradisi gewann den ersten Durchgang mit 8:6 im Tiebreak, Macavei glich mit 6:4 aus. Die Amerikanerin führte anschließend im dritten Satz bereits mit 5:0, doch Paradisi, die schon am Vortag ein langes Match über drei Sätze bestritt, kämpfte sich immer wieder heran und glich sogar zum 5:5 aus. Doch in der entscheidenden Phase des Matches behielt Macavei die Oberhand und sicherte sich mit 7:5 den dritten Durchgang.

Ein rein deutsches Finale wird es bei den Juniorinnen geben. Die topgesetzten Carolina Kuhl und Ella Seidel (TV Fürth/Club an der Alster) setzten sich mit 6:1, 6:2 im Halbfinale gegen Luciana Moyano/Anna Paradisi (Argentinien/Italien) durch. Das an Position zwei geführte Doppel Tea Lukic und Joelle Steur (TC BASF Ludwigshafen/TP Versmold) gewannen gegen Maya Drozd/Marie Vogt (TC Großhesselohe München/TC Bernhausen) mit 6:3, 7:5.

Ein Finale mit deutscher Beteiligung wird es im Doppel der Junioren geben. Denkbar knapp mit 6:7, 6:3, 10:8 setzten sich Geord Eduard Israelan (LBV Phönix Lübeck) und Oliver Olsson (LTTC Rot-Weiß Berlin) in Halbfinale gegen die polnisch-litauische Kombination Matuszeweski/Vaitiekunas durch. Auch das zweite Halbfinale wurde erst in der „Verlängerung“ entschieden. Hier gewannen Patrick Schön und Ben Weintraub (Schweiz/Israel) gegen Citadini/St. Hilaire (Argentinien/Kanada) mit 3:6, 6:3, 10:7 ebenfalls knapp im Matchtiebreak.

„Der Zeitplan für die beiden letzten Tage des Headcup steht“, sagt Turnierdirektor Martin Fetzer, betont aber, dass aufgrund von Wetterprognosen es noch zu einzelnen Verschiebungen kommen könnte. „Alle Zuschauer und Fans können sich aktuell auf der Turnierwebseite immer über den neusten Stand informieren“, so Fetzer weiter.

Zeitplan:

Samstag 10 Uhr: Juniorinnen Halbfinale und Junioren Doppel Finale

Samstag 11.30 Uhr: Junioren Halbfinale

Samstag 13:15 Uhr: Juniorinnen Doppel

Sonntag 11 Uhr: Finale Juniorinnen und Junioren

Aktuell unter: www.itf-bruchkoebel.com

Rolf Joachim Rebell | Hanauer Anzeiger

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