Spannende Paarungen im Hauptfeld

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Wenn heute beim ITF-Jugendweltranglistenturnier beim TC Bruchköbel die Juniorinnen zum Viertelfinale antreten, ist mit der Siegerin von 2018, Julia Middendorf, nur noch eine gesetzte Spielerin am Start. Die 17-jährige Middendorf, an Position vier gesetzt, gewann ihr Zweitrundenmatch gegen Tea Lukic (TC GW Gifhorn) mit 6:2, 6:3 sicher in zwei Sätzen. Die Segel streichen musste etwas überraschend die Polin Weronika Baszak, die bereits in der ersten Runde nur zu einem mühsamen Dreisatzsieg kam, unterlag mit 3:6, 2:6 deutlich der Schweizerin Celine Naef. „Mir fehlt es derzeit einfach an Matchpraxis“, sagte Baszak, die im Januar noch bei den Australien Open im Finale stand und auf der Weltrangliste Position neun innehat. „Ich bin nur sehr schwer ins Spiel gekommen und hatte zudem auch Rückenprobleme“, so Baszak weiter, die Bruchköbel als Vorbereitungsturnier für die French Open in Paris nutzen wollte. Aufgrund der Rückenprobleme musste die Polin auch ihren Doppeleinsatz absagen.

Auch Mara Guth vom TC Bad Vilbel ist ausgeschieden, verlor mit 2:6, 2:6, gegen Norma Noha Akugue vom Marienthaler THC. Noha Akugue überzeugte mit druckvollem und variablen Spiel und verdiente sich den Erfolg. Laura Isabel Putz vom TC Aschheim überraschte die an Position zwei gesetzte Belgierin Sofia Costoulas mit 6:2, 6:3 und freute sich über den Einzug ins Viertelfinale. Unter den letzten acht Spielerinnen stehen insgesamt sechs deutsche Nachwuchskräfte, aufgrund des Tableaus wird es dabei eine auf jeden Fall bis ins Finale packen.

Im Viertelfinale der Junioren wird überwiegend französisch gesprochen. Belgien (3) und Frankreich (2) stellen die größten Kontingente. Mit dabei auch Max Hans Rehberg vom TC Aschheim und Georg Eduard Israelan, der für Phönix Lübeck spielt. Israelan war in der zweiten Runde auch der einzige Sieger, der über alle drei Sätze gehen musste. Stark präsentierten sich die beiden topgesetzten Favoriten, der Belgier Raphael Collignon und der US-Amerikaner Dali Blanch mit überzeugenden Zweisatzsiegen.

Im Juniorinnendoppel tritt nicht das eingespielte Team Mara Guth/Julia Middendorf an. „Wir wollten zusammen spielen, aber Mara hat das Doppel abgesagt, da sie diese Woche einiges in der Schule machen muss“, sagte Julia Middendorf, die aber mit Mia Mack (TK Bietigheim) eine neue Partnerin gefunden hat und nach zwei deutlichen Zweisatzsiegen bereits im Halbfinale steht. Kein Glück hatte Philip Florig vom TV Aschaffenburg. Zunächst gab es gegen den gesetzten Franzosen Sean Cuenin im Einzel eine Zweisatzniederlage, anschließend schied Florig zusammen mit seinem Partner Max Hans Rehberg als an Nummer vier gesetztes Doppel gegen Woobin Shin und Freek Van Donsellar (Korea/Niederlande) im Doppel unglücklich mit 10:12 im Matchtiebreak aus.

Rolf-Joachim Rebell, Hanauer Anzeiger

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